Das harmonische „Lebensorchester“

Es gibt Gesetzmäßigkeiten bzw. Schöpfungsprinzipien, die wir nicht verändern können. Wir können entweder mit ihnen kooperieren oder dagegen ankämpfen. Eine solche Gesetzmäßigkeit ist die „synergetische Potenzierung“ wie ich sie gerne nenne. Diese Gesetzmäßigkeit kennen wir auch aus dem Ernährungsbereich. Wenn die Vitalstoffe wie Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme, Spurenelemente, Ballaststoffe usw. in unseren Lebensmitteln sich einander in der richtigen Weise ergänzen, potenziert sich ihre Wirkung. Die Wissenschaft weiß zwar bis heute nicht warum es so ist, sie weiß nur, dass es so ist. Isoliert haben diese Stoffe meist nur einen Bruchteil, wenn nicht sogar eine gegenteilige Wirkung.

Ein sehr ähnliches Prinzip finden wir in unserem Körper wieder. Auch hier ist es das Zusammenwirken der einzelnen Zellen bis hin zu den unterschiedlichen Körperteilen und Organen. Deren synergetisches Zusammenspiel macht die Effizienz unseres Körpers aus. Weitergeführt finden wir das gleiche Prinzip im Zusammenwirken von Menschen. Als Einzelperson mit unseren spezifischen Fähigkeiten und Talenten haben wir trotz unserer Einzigartigkeit nur eine sehr eingeschränkte Wirkung. Wenn wir jedoch beginnen zu kooperieren und unsere Synergien aktiv zu leben, beginnt sich unsere Effizienz zu potenzieren. Ich behaupte, dass dies eine geistige Gesetzmäßigkeit ist, die sich in jedem Organismus vollzieht. So auch in der Gesellschaft, wenn wir die Menschheit wiederum als Organismus betrachten und jeder von uns so eine „Vitalstoffzelle“ ist. Dieses Phänomen finden wir in allen Bereichen ob in der Familie, im Teamsport, in Firmen, in Vereinen, Kommunen, bis hin zu Regionen und Nationen. Es funktioniert überall wo Menschen zusammenwirken. Je stärker das Bewusstsein dafür ist, umso mehr können wir uns dieses Prinzip zu Nutze machen. Es ist eine schöpfungskonforme Gesetzmäßigkeit, die das Zusammenwirken von Kräften im gesamten Universum steuert.

Ich glaube, dass es von Gott so gewollt ist, dass wir einander brauchen, denn sein Wunsch ist ja, dass wir EINS sind und in Liebe und Harmonie leben! Wenn wir den Wert und die Fähigkeiten anderer Menschen schätzen und uns bemühen die Synergien zu leben, erhalten wir dafür einen hohen Lohn. Dadurch steigern wir unser eigenen Erfolg und den der anderen.

Wir werden unsere eigene WERTschöpfung erheblich steigern, wenn wir beginnen die Synergie mit unseren Mitmenschen zu suchen und zu leben.

Wir lernen, so wie die Musiker eines Orchesters, zusammenzuspielen! Jeder nimmt seinen Platz ein und jeder bringt seine Fähigkeiten ein für ein liebevolles Miteinander. Dadurch entsteht das „harmonische Lebensorchester“. Gemeinsam  werden viel mehr bewegen zum Wohle Aller. Eine wichtige Basis für diese Harmonie bietet die wertevollleben-Baumschule.

wertevolle Grüße
Günter

Was wünschen wir uns als Wirklichkeit in unserem Leben?

Was ist Wirklichkeit? Was verstehen wir darunter? Alles was wir mit unseren Sinnen erfassen und angreifen können?

Betrachten wir dieses Wort einmal genauer! Der erste Wortteil „Wirk-„ kommt von „wirken“. Aus dieser Sicht betrachtet ist also die Wirklichkeit das Ergebnis unseres Wirkens und des Wirkens aller Kräfte im Universum. Das Zentrum dieser Kräfte ist wohl die Liebe bzw. der Schöpfer von all dem.

Alles was wir beWIRKen wird Wirklichkeit. Wenn wir das wirklich glauben, ist das eine große Herausforderung, denn das ist mit einer hohen Eigenverantwortung verbunden. Stellen wir uns einmal vor, alles was wir denken, sprechen und tun, bewirkt etwas und wird letztendlich zur Wirklichkeit! „Gott lässt seiner nicht spotten, was der Mensch sät wird er ernten.“ Schauen wir uns das gemeinsam am Beispiel eines Bauern an. Er bestellt den Acker, sät die Samen, hegt und pflegt sie, um schlussendlich eine Ernte zu bekommen. Dann beginnt der Prozess von Vorne und je nach dem wie der Bauer wirkt, wird etwas anderes Wirklichkeit. Er kann seine Wirklichkeit verändern mit seinem Engagement, mit unterschiedlichen Samen, der Art des Düngens usw. und dazu kommen natürlich auch noch die äußeren Einflüsse wie Wetter, Klima und Umwelt. Die Hauptverantwortung liegt jedoch einzig und alleine beim Bauern. Wenn er selbst nichts bewirkt, regieren ausschließlich die äußeren Einflüsse über das Ergebnis. Fängt er an selbst Einfluss zu nehmen, verändert dies die zukünftige Wirklichkeit sehr wesentlich. Der Bauer beginnt mit dem was er tut über die Umstände zu regieren.

Die Frage, die sich nun stellt ist, welche „Wirklichkeit“ erwarten wir in der Zukunft? Welche „Wirklichkeit“ sollen unsere Kinder und Enkelkinder erleben?

Das was wir heute bewirken ist die Wirklichkeit von Morgen.

Was bewirken wir geistig mit unserer Haltung, mit unserem Bewusstsein, mit unserem Denken, mit unserem Sprechen und mit unseren Handlungen? Sind wir uns unseres schöpferischen Wirkens und über unseren Einfluss, den wir auf die zukünftige Wirklichkeit haben, bewusst?

Wachsen wird das, worauf wir unsere geistige Energie richten bzw. worauf wir uns konzentrieren. Jeder Gedanke, jedes gesprochene Wort und jede Handlung die wir setzen, ist Dünger auf den Acker unseres Lebens. Dazu ein hilfreicher Link zur Baumschule

Wenn immer mehr Berufene auf ihren Platz kommen und aus der göttlichen Führung heraus handeln und wirken, werden wir in Zukunft eine wunderschöne WIRKlichkeit erleben!

wertevolle Grüße
Günter

Existiert das Böse?

Ein Universitätsprofessor forderte seine Studenten mit folgender Frage heraus:
„Gott schuf alles, was existiert?“

Ein Student antwortete mutig: „Ja, er schuf alles!“
„Gott hat alles erschaffen?“, fragte von neuem der Professor.

„Ja, Herr Professor“, antwortete der Jugendliche.

Der Professor fuhr fort: „Wenn Gott alles erschaffen hat, dann schuf er auch das Böse, denn das Böse existiert, und gemäß der Annahme, dass unsere Werke uns selbst widerspiegeln, ist Gott böse.“

Der Student blieb stumm nach dieser Antwort, und der Professor, triumphierend, rühmte sich, einmal mehr bewiesen zu haben, dass der Glaube ein Mythos ist.

Ein anderer Student hob seine Hand und sagte:
„Kann ich eine Frage stellen, Herr Professor?“

„Natürlich“, antwortete der Professor.

Der junge Mann erhob sich und fragte:
„Professor, existiert die Kälte?“

„Was soll das für eine Frage sein? Natürlich existiert sie. Ist Ihnen etwa noch nie kalt gewesen?“

Der Student antwortete:
„In der Tat, Herr Professor, die Kälte existiert nicht. Nach den Gesetzen der Physik ist das, was wir als kalt empfinden, in Wirklichkeit Fehlen von Wärme. Jeder Körper oder Gegenstand kann untersucht werden, wenn er Energie hat oder abgibt. Wärme ist was besagtem Körper Energie verleiht. Der absolute Nullpunkt ist die totale Abwesenheit von Wärme. Alle Körper werden träge, reaktionsunfähig, aber die Kälte gibt es nicht. Wir haben diesen Ausdruck erfunden, um zu beschreiben, wie wir uns ohne Wärme fühlen. Und existiert die Finsternis?“, fragte der Student weiter.

Der Professor antwortete: „Natürlich!“

Der Student sagte darauf: „Sie irren sich wieder, Herr Professor. Die Finsternis existiert ebenso wenig. Sie ist in Wirklichkeit Mangel an Licht. Das Licht lässt sich untersuchen, die Finsternis nicht. Wir kennen das Prisma von Michols, um weißes Licht in die verschiedenen Farben zu zerlegen, aus denen es zusammengesetzt ist, mit der jeweils verschiedenen Wellenlänge. Ein einfacher Lichtstrahl bricht die Finsternis und erhellt die Oberfläche, auf der sein Schein endet. Wie kann man angeben, wie dunkel ein bestimmter Raum ist? Aufgrund der Lichtmenge, die in diesem Raum präsent ist. Nicht wahr?? Finsternis ist ein Begriff, den der Mensch entwickelt hat, um zu beschreiben, was vor sich geht, wenn kein Licht vorhanden ist.“ (Die Finsternis darf sich am Licht messen.)

Schlussendlich fragte der Jugendliche den Professor:
„Herr Lehrer, existiert das Böse??“
Der Professor antwortete:
„Natürlich existiert es, wie ich anfangs erwähnt habe, wir sehen Gewalt und Verbrechen auf der ganzen Welt. Diese Dinge sind böse.“

Worauf der Student antwortete:
„Das Böse existiert nicht, Herr Professor. Oder wenigstens nicht aus sich selbst. Das Böse ist schlicht die Abwesenheit Gottes, ist – genau wie die vorigen Beispiele – ein Begriff, den der Mensch erfunden hat, um diese Abwesenheit Gottes zu beschreiben. Gott hat nicht das Böse geschaffen. Es verhält sich damit nicht wie mit dem Glauben oder der Liebe, die existieren wie die Wärme oder das Licht.
Das Böse ist das Ergebnis dessen, dass der Mensch Gott nicht in seinem Herzen gegenwärtig hat. So wie er es kalt empfindet, wenn Wärme fehlt oder finster, wenn kein Licht da ist.“

Darauf nickte der Professor mit dem Kopf und schwieg.

Der junge Student nannte sich Albert Einstein …

wertevolle Grüße
Günter

Plagen Dich die Gedanken, dann geh danken

Plagen Dich die Gedanken, dann geh danken

wir Menschen machen uns sehr viele Gedanken über uns, unsere Partner, unsere Kinder, über die Arbeit, die Firma, die Gesellschaft und das Leben.  Ständig läuft unser „Kopfkino“. Mache ich alles richtig? Was denken andre über mich? Nimmt man mich überhaupt wichtig? Habe ich genug Geld, Macht und Besitz? Genüge ich? usw. Auch über die momentane Situation in der Welt machen sich sehr viele Gedanken. Obwohl wir in einem noch nie da gewesenen materiellen Wohlstand leben, gab es noch nie eine größere Unzufriedenheit. Psychische Krankheiten wie Depression und Burnout nehmen extrem zu. Irgendwie liegt so eine kollektive Unzufriedenheit in der Luft. Wenn das auch Dich betrifft, habe ich eine ganz einfache Empfehlung:  GE(H) DANKEN. Aus meiner Sicht haben wir nur ein WERTschätzungsproblem. Wir schauen zu sehr darauf, was scheinbar fehlt und auf den Mangel anstatt auf die guten Dinge in unserem Leben.

Dankbarkeit ist die beste Waffe gegen Frust, Depression und Burnout. Es ist so einfach dankbar zu sein, wenn wir auf das schauen WAS IST. Sei dankbar darüber, wie einzigartig Gott Dich geschaffen hat und über die ganz einfachen und selbstverständlichen Dinge in Deinem Leben. Du hast so viele Dinge, die für viele Menschen auf dieser Welt absolut nicht selbstverständlich sind. Also GE(H) DANKEN. Wer dankbar ist, ist voll Freude und wer voll Freude ist, ist begeistert. Dankbare Menschen leben ein Leben der Begeisterung und Freude. Dankbarkeit räumt auch die Umstände weg, weil sie uns auf ein höheres Niveau bringt. Wir stehen auf einmal über den Umständen und sie kommen uns ganz klein vor. Auf einmal sehen wir die Probleme, die sich uns in den Weg stellen, als Herausforderungen und wir überwinden sie mit Leichtigkeit.

Gedanken sind frei.

Aber nicht alle Gedanken

machen frei.

(Günter Peham)

 

Plagen dich die Gedanken, dann GE(H) DANKEN

Wer kennt das nicht: wir möchten ja eh das Gute denken, sprechen und tun, aber hunderttausend Gedanken schwirren in unserem Kopf herum und dazu meist noch solche, die uns runterziehen. Manchmal werden dann aus solchen Gedanken Worte und Werke. Wir machen uns Gedanken über uns, unsere Partner, unsere Kinder, über die Arbeit, die Firma, über unsere Freunde, Kollegen und Vorgesetzten, die Gesellschaft und das Leben im Allgemeinen.  Ständig läuft unser „Kopfkino“. Mache ich alles richtig? Was denken andere über mich? Nimmt man mich überhaupt ernst? Habe ich genug Geld, Macht und Besitz? Genüge ich? usw. Auch über die momentane Situation in der Welt machen wir uns oft viele Gedanken. Wer ist schuld an dem ganzen Schlamassel? Wohin wir das alles führen? …sind Fragen, die uns beschäftigen. Obwohl wir in einem noch nie da gewesenen materiellen Wohlstand leben, gibt es eine sehr hohe Unzufriedenheit. Psychische Krankheiten wie Depression und Burnout nehmen extrem zu. Irgendwie liegt so eine kollektive Unzufriedenheit in der Luft. Wenn das auch Dich betrifft, habe ich eine ganz einfache Empfehlung:  Plagen Dich die Gedanken dann GE(H) DANKEN. Aus meiner Sicht haben wir ein mossives WERTschätzungsproblem. Wir schauen zu sehr darauf, was scheinbar fehlt und auf den Mangel, anstatt auf die guten Dinge in unserem Leben.

Dankbarkeit ist die beste Waffe gegen Frust, Depression und Burnout. Es ist so einfach dankbar zu sein, wenn wir auf das schauen was schon gut ist. Sei dankbar darüber, wie einzigartig Gott Dich geschaffen hat und über die ganz einfachen und selbstverständlichen Dinge in Deinem Leben. Du hast so viele Dinge, die für viele Menschen auf dieser Welt absolut nicht selbstverständlich sind. Also geh Danken. Wer dankbar ist, ist voll Freude und wer voll Freude ist, ist begeistert. Dankbare Menschen leben ein Leben der Begeisterung und Freude. Dankbarkeit räumt auch die Umstände weg, weil sie uns auf ein höheres Niveau bringt und wir auf einmal über den Umständen stehen und uns diese ganz klein vorkommen. Auf einmal sehen wir die Probleme, die sich uns in den Weg stellen, als Herausforderungen und wir überwinden sie mit Leichtigkeit.

Dankbarkeit ist eine sehr einfache und effiziente Form das „Licht aufzudrehen“. Unser Gehirn kann immer nur einen Gedanken auf einmal denken. Wir können nicht im gleichen Augenblick zu Tode betrübt und Himmel hoch jauchzend sein. Also, wenn wir unseren Fokus darauf legen, wofür wir dankbar sind, sind unsere Gedanken automatisch auf die guten Dinge in unserem Leben gerichtet und das bringt gigantische Vorteile mit sich. Wir möchten ja, dass die guten Dinge in unserem Leben mehr werden, oder? Wenn wir nun unsere Gedanken darauf ausrichten, werden sich genau diese Dinge stärker entwickeln in unserem Leben und in unserem Umfeld. Dankbarkeit ist wie ein Dünger und fördert die positive Entwicklung unseres Lebens. Auch ich bin mir dessen bewusst, dass es gerade in den Situationen, wo es am wichtigsten wäre, dankbar zu sein, am herausforderndsten ist. Gerade in den Situation, wo uns die Finsternis zu Übermannen scheint, sind wir am meisten gefordert, das Licht aufzudrehen.

Zum Abschluss dieses Kapitels noch zu einem ganz wichtigen Thema. Eine der größten Sehnsüchte von uns allen ist „glücklich sein“. Dieses Grundbedürfnis vereint uns alle. Auch hier bildet Dankbarkeit eine entscheidende Basis. Wenn wir immer mehr die wunderbaren Schätze in uns, in unseren Mitmenschen und um uns herum entdecken und eine hohe Dankbarkeit und Wertschätzung dafür entwickeln, steigert dies unseren Pegel des Glücks enorm. Ich behaupte, dass es ohne Dankbarkeit kein andauerndes Glück gibt. In allen Gesellschaftsschichten findet man glückliche und unglückliche Menschen, ob reich oder arm, ob in der sogenannten Zivilisation oder in den  Ländern, wo der Wohlstand bei weitem nicht so ausgeprägt ist. Eines habe ich immer wieder festgestellt, Menschen, die dankbar sind für das was sie haben, egal wie viel es ist, sind immer glücklicher, als Menschen, die nur auf den Mangel schauen.

wertevolle Grüße
Günter

Freiheit heißt nicht alles tun zu dürfen

„Freiheit heißt nicht alles tun zu dürfen,
sondern nicht alles tun zu müssen!“
Jean Jacques Rousseau

Das Streben nach Freiheit ist so alt wie die Menschheit selbst. Freiheit ist ein sehr hohes Gut.

Obwohl wir in einem sehr freien Land leben, ist das Streben nach Freiheit größer den je. Manche suchen die Freiheit in irgendwelchen Extremsportarten und tun lebensgefährliche Dinge und glauben darin liegt die Freiheit. Wenn der „KIK“ vorüber ist, brauchen sie schon wieder den nächsten, um diesen inneren Unfrieden zu stillen. Andere suchen die Freiheit in allen möglichen Süchten und Ausschweifungen und registrieren nicht, dass sie von einer Abhängigkeit in die andere schlittern. Wieder andere glauben die Freiheit darin zu finden, in dem sie die Verantwortung für verschiedenste Bereiche ihres Lebens an den Staat, an Institutionen oder andere Menschen delegieren und wundern sich, dass sie immer mehr gelebt werden. Mit jedem Prozent der Verantwortung, die wir an andere delegieren, delegieren wir einen Teil unseres Lebens und begeben uns im selben Ausmaß in eine Abhängigkeit.

Freiheit kann man nicht trennen von der EIGENVERANTWORTUNG. In dem Ausmaß, in dem wir bereit sind Verantwortung zu übernehmen, erleben wir auch Freiheit. Gott hat jedem Menschen den freien Willen gegeben, um sich täglich neu entscheiden zu können. Er hat uns Fähigkeiten und Talente gegeben, über die wir selbst bestimmen können. Wir können selbst entscheiden, ob wir daraus etwas Sinnvolles machen. Er gibt jeden von uns jeden Tag 24 Stunden. Wir entscheiden was wir mit der Zeit tun und wohin wir sie investieren. Zeit ist das wichtigste Investmentgut in diesem irdischen Leben. Würden die Menschen der Zeit zumindest soviel Aufmerksamkeit wie dem Geld geben, würden sie viel verantwortungsvoller damit umgehen.

Dieses ständige Streben nach Freiheit geht immer von einem Mangel aus, dabei ist Freiheit im Überfluss vorhanden. Denn Freiheit beginnt nicht im Außen sondern in uns. Wirkliche Freiheit ist aus meiner Sicht das tiefe Bewusstsein, dass ich zur Freiheit geboren bin und uneingeschränkten Einfluss auf mein eigenes Leben im Rahmen der Schöpfungsprinzipien habe, wenn ich bereit bin die volle Verantwortung dafür zu übernehmen. Das beginnt damit, dass ich die Lösungen für die Herausforderungen meines Lebens nicht im Außen und bei Anderen suche, sondern ausschließlich in mir und bei mir.

Eigenverantwortung und Freiheit sind wie siamesische Zwillinge und können daher nicht voneinander getrennt werden. Gemeinsam in Freiheit WERTE voll leben ist unsere Bestimmung. Tun aus dem SEIN, aus dem BewusstSEIN, dass Nichts und Niemand verhindern kann, meine göttliche Identität zu lebe!

Ich habe gelernt, dass ich für mein Leben zur Gänze die Verantwortung trage und sie auch tragen will. Ich will mein Leben selbst leben und nicht gelebt werden. Je mehr mir das gelingt, umso freier fühle ich mich.

wertevolle Grüße
Günter

Die goldene Regel

Die GOLDENE Regel:
„Was Du willst, dass man Dir tut, dass tue Du zuerst anderen!“
(aus der Bergpredigt)

Auch Du hast sicher schon oft die Wünsche von Mitmenschen gehört, wie sie gerne behandelt werden möchten, wie sie sich ihren Partner, Mitarbeiter, Vorgesetzen, Kunden usw. vorstellen und welche Erwartungen sie an andere haben.

Eine Frage, die ich dann immer gerne stelle, lautet: „ Bist Du bereit Dein Gegenüber so zu behandeln, wie Du es von Ihm erwartest?“ Da werden dann so manche sehr nachdenklich.

Wie möchte ich behandelt werden, wie möchte ich, dass meine Mitmenschen mit mir umgehen? Dies sind Fragen, die wir uns bewusst stellen sollen. Wir beschäftigen uns mit diesen Dingen meist nur, wenn wir uns schlecht oder falsch behandelt fühlen. Die Frage aber ist, was würden wir für richtig oder angenehm empfinden? Denn genauso sollten wir unsere Mitmenschen behandeln und dann werden auch sie beginnen, Schritt für Schritt, uns so zu behandeln und in derselben Art & Weise mit uns umzugehen, wie wir das mit ihnen tun.

Stell Dir bewusst die Frage, wie Du gerne behandelt werden möchtest in den unterschiedlichen Situationen. Schreib es für Dich selbst nieder und beginne über einen längeren Zeitraum Deine Mitmenschen genauso zu behandeln. Du wirst über das Echo erstaunt sein.

wertevolle Grüße
Günter

Die Macht des gesprochenen Wortes

Die Macht des gesprochenen Wortes

Denn wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund.

Der Einfluss, den wir auf unser eigenes Leben haben, ist viel größer, als die meisten wahr haben wollen. Vor allem durch unser Sprechen beeinflussen wir unser Leben sehr wesentlich. In den Sprüchen der Bibel lesen wir: „Von der Frucht seines Mundes wird ein jeder satt, vom Ertrag seiner Lippen wird er gesättigt. Tod und Leben stehen in der Macht der Zunge; wer sie liebevoll gebraucht, genießt ihre Frucht.“
Wenn wir das also genauer betrachten, steuern wir unser Leben zu einem sehr hohen Maß durch unser Sprechen. Um unser Leben in den Griff zu bekommen, ist wichtig, dass wir lernen unser Sprechen besser zu kontrollieren. Jedes Wort, das aus unserem Mund kommt, bewusst oder unbewusst, hat seine Wirkung, positiv oder negativ. Aber wie können wir das in den Griff bekommen? Auch das ist eigentlich wieder viel einfacher, als die meisten es sich vorstellen. Was in unserem Herzen ist, das kommt raus! Aus uns kommt immer das, was in uns drinnen ist. Der „Input“ bestimmt den „Output“! Die wichtigste Frage daher ist: Womit füllen wir uns? Denn gerade wenn wir unter Druck kommen, kommt das aus uns heraus, was drinnen ist. Hier ist wieder entscheidend, wie gut unser innerer Mensch entwickelt ist und mit welchem Gedankengut wir ihn gefüllt haben.
Es ist nachgewiesen, dass sich die Struktur des Wassers durch sprechen verändert. Das zeigt uns, dass jedes Wort eine Wirkung auf unsere Umgebung hat. Sogar die Welt und das gesamte Universum sind durch sprechen entstanden. Wir sind das einzige Geschöpf, das sich in Form der Sprache verständigt. Das gibt uns die Möglichkeit, am Schöpfungsprozess teilzuhaben, denn unsere Worte haben schöpferische Kraft. Wir schaffen uns unsere Welt sozusagen mit unserer Zunge.

Fülle Dich mit guten Informationen und umgib Dich mit Menschen, die Dich positiv beeinflussen. Beginne bewusster mit Deiner Zunge bzw. mit Deinem Sprechen umzugehen und sprich vor allem das Gute und die Lösungen.

wertevolle Grüße
Günter

Du musst nicht großartig werden…

„Du musst nicht großartig werden um beginnen zu können. Du braucht nur erkennen, wie großartig Du schon bist.“

Warte nicht, bis Du alles perfekt kannst und alle Umstände perfekt sind. Der Moment, wo es Nichts mehr zu verbessern gibt, wird sowieso nie eintreten. Denn das Leben ist ständiges Wachstum und ständige Entwicklung.
Fang einfach an Handlungen zu setzen, auch auf die Gefahr hin, dass Dir Fehler unterlaufen. Das schlimmste was passieren kann, dass Du etwas dazulernst.
Der größte Fehler, der uns passieren kann, ist nichts zu tun, weil wir Angst haben zu versagen. Als Kind war uns das alles noch egal. Wie wir das Laufen gelernt haben sind wir immer wieder hingefallen und wieder aufgestanden. Wir waren nie der Meinung, dass wir das sofort großartig machen müssen. Wir hatten nur das bestreben es zu lernen.
Je älter wir werden, umso mehr sind wir darauf bedacht Alles richtig zu machen und ja keine Fehler zu machen. Aus dieser Angst heraus werden viele Dinge erst gar nicht in Angriff genommen.
Die Wurzel dafür liegt in unserem Leistungsdenken. Wir sind immer der Meinung, dass unsere Wertigkeit von unserer Leistung abhängt und daher wollen wir alles am liebsten immer sofort perfekt hinkriegen. Dies verhindert aber, dass wir Entscheidungen treffen und es einfach tun.
Sobald wir aber erkannt haben, dass unser WERT aus dem Sein kommt, nimmt das diesen Leitungsdruck von uns. Wir sind WERTVOLL weil wir sind. Gott hat in jeden von uns so viele Talente und Gaben hineingelegt, die es zu entdecken gibt und die unseren wahren WERT darstellen. Diese werden wir nur herausfinden, wenn wir Handlungen setzen, Dinge ausprobieren und uns dadurch weiterentwickeln.
Warte nicht, bis alle Ampeln auf grün sind, bevor du losfährst, denn sonst wirst du Dein Ziel nie erreichen.

Sei mutig und beginne aktiv zu werden. Beginne die Dinge zu tun und im Tun lernen wir und entwickeln wir uns weiter. Jeder Fehler ist eine Chance in der Sache und persönlich zu wachsen. Setze jeden Tag Handlungen und Du wirst Dich zu einem großartigen Spezialisten in Deinem Bereich entwickeln.

wertevolle Grüße
Günter

Die neue Wertekultur der gelebten Liebe

Ich denke wir sind uns einig, wenn ich sage, dass wir in allen Bereichen von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik ein sehr großes Verbesserungspotenzial haben. An allen Ecken und Enden der Welt versucht man diese Dinge in den Griff zu bekommen. Immer wieder versuchen kluge Köpfe Systeme und Methoden zu entwickeln, wie unser aller Zusammenleben verbessert werden könnte und doch ist es bisher niemanden gelungen, ein geeignetes Konzept hervorzuzaubern. Egal ob es der Kapitalismus, der Sozialismus oder der Kommunismus war oder welcher „…ismus“ auch immer, alle sind gescheitert. Auch Demokratie, Anarchie, Monarchie und alle weiteren Formen haben versagt.

Nun könnten auch wir versuchen ein neues, besseres System zu entwickeln, es wieder allen überstülpen, damit endlich die Dinge in Ordnung kommen. Ich bin mir 100%tig sicher, dass wir wieder genau so scheitern würden, wie alle vorangegangenen Systeme. Das Kernproblem aus meiner Sicht ist, dass alle diese Konzepte aus dem „Mangelbewusstsein“, also aus der Angst, das es immer zu wenig ist und vor allem das der Mensch unfähig und „zu wenig“ ist, entstanden sind. Wir befürchten zu wenig zu haben, zu wenig zu sein, nicht zu entsprechen, „ich muss ja vorsorgen!“, also mir vorher schon Sorgen machen, bevor es überhaupt ein Problem gibt usw. Vor allem wird befürchtet, dass Menschen immer Strukturen und „Führer“ brauchen, die ihnen sagen wie es geht, weil sie es selbst nicht wissen und können. Aber alles was Angst als Ursprung hat, wird auch wieder Angst produzieren. Alles reproduziert nach seiner Art bzw. was wir säen werden wir ernten. Nur wenn wir eine NEUE Saat ausbringen, bekommen wir eine andere Ernte. Ich denke es wird Zeit, diese Dinge ganz neu zu überdenken.

Wir brauchen eine NEUE Wertekultur in Gesellschaft, Wirtschaft & Politik, ein Klima der Inspiration, Kreativität und Liebe. Ein Klima, in dem sich Menschen zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten entfalten und ihren Platz im Leben erkennen und einnehmen. Sie erkennen ihr göttliches ICH und beginnen aus dem SEIN zu leben.

Natürlich stimmt es, dass Menschen oft nicht wissen was richtig ist und wie die Dinge funktionieren. Aber eben nur dann, wenn sie am falschen Platz sind bzw. nicht aus ihrer Berufung heraus handeln. Die NEUE Wertekultur besteht darin, dass die Berufenen auf IHREN Platz kommen und ihre Bestimmung im MITeinander ausleben. Daraus werden sich ganz neue Formen des Zusammenlebens entwickeln. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich alle Probleme von selbst lösen, wenn die Berufenen auf ihren Platz kommen. Dadurch wird der Plan Gottes für die Menschheit Realität und dieser funktioniert mit Sicherheit. Was Menschen machen kann funktionieren.

Ich glaube nicht, dass sich die Werte verschoben oder verändert haben, wie manche behaupten, sie gehen immer mehr verloren. Wenn wir mit Menschen sprechen, kennt jeder diese GRUNDWERTE wie Liebe, Respekt, Wertschätzung, Ehrlichkeit usw. und hat sie immer wieder mal mehr oder weniger gelebt. Also sind sie in jedem von uns vorhanden. Vielfach werden sie leider nicht mehr wirklich gelebt. Ich bin überzeugt, dass wir alle, ohne lange überlegen zu müssen, diese Werte aufzählen können und in den meisten dieser Werte eine hohe Übereinstimmung haben.

Aus meiner Sicht genügt nicht zu wissen, welche Werte wichtig sind. Das wird ja vielfach mit sehr geringem Erfolg versucht, dem Menschen wieder Werte, und ethische Verhaltensweisen näher zu bringen. Mit welchem Erfolg? Dies scheint der falsche Ansatz zu sein. Wir brauchen nicht nur ein neues Wertebewusstsein, sondern ein WERTE bewusst SEIN! Nur wenn wir fähig sind, unsere Werte zu leben, sie zu SEIN, dann werden wir eine wirkliche Veränderung erleben. Zu diesen Werten gehört jedoch viel mehr, als einige Verhaltensregeln. Schon Mahatma Gandhi sagt: „Sei die Veränderung, die Du Dir für diese Welt wünschst“

Werte sind das Fundament jeder Gesellschaft. Ohne Werte gibt es kein funktionierendes Zusammenleben. Gesetze können die Werte nicht ersetzen. Es geht darum, gemeinsam eine Wertekultur, die die Liebe als Fundament hat, zur Entfaltung zu bringen. Dies wird aber nur gelingen, wenn es gelingt den Menschen zu helfen, seine Ängste durch Liebe zu neutralisieren. Dies beginnt bei jedem selbst. Es gibt im Volksmund eine Ausspruch: „So wie der Schelm denk, so ist er!“ Also so wie wir über andere denken und sie behandeln, so sind wir selbst bzw. so denken wir über uns.

Wenn der Mensch erkennt: „Ich bin WERTvoll weil ich bin!“ haben wir den wichtigsten Mangel und die größte Lüge der Menschheit in Selbstwert verwandelt. Die Basis für die Wertekultur der gelebten Liebe ist unseren wichtigsten WERT, unsere göttliche Berufung, neu zu entdecken und immer mehr zur Entfaltung zu bringen. Es ist wichtig, ein klares Selbstbild zu haben und einen starken SelbstWERT. Darin steckt auch die Fähigkeit, den WERT unserer Mitmenschen zu schätzen. Einer hohen WERTschätzung füreinander steht nichts mehr im Weg, die eine hohe WERTschöpfung zur Folge hat.

In jedem steckt bereits das Samenkorn seines vollen Potenzials und seiner wahren Identität. Solange dieses Samenkorn nur im Speicher liegt, passiert gar nichts. Ab dem Zeitpunkt, wo es in die Erde fällt, also der Mensch seinem „EGO“ stirbt und sich seinem göttlichen Auftrag bzw. seiner Berufung hingibt, setzt dies einen Wachstumsprozess in gang. Wir beginnen, den uns zugedachten Platz einzunehmen und das beginnt ganz einfach mit der Suche nach diesem Platz. Dies löst einen Prozess in uns aus und unsere Gaben und Potenziale beginnen sich so richtig zu entfalten. Wenn dann das Samenkorn, unsere wahre Identität, noch mit Feuchtigkeit, mit Inspiration, Geist und praktischem Handeln in Berührung kommt, beginnt dieser gigantische Wachstumsprozess. Vorerst sieht diesen niemand, weil sich alles noch unter der Erde, im Verborgenen abspielt. Mit fortschreitendem Wachstum kann man immer besser erkennen, was das für eine Pflanze ist und welche Früchte, Gaben und Nutzen für die Mitmenschen zu erwarten sind. Sobald diese wohlschmeckenden Früchte sichtbar und reif werden, ist der spezifische WERT des Menschen klar zu erkennen und er entwickelt große Anziehungskraft. Dann gilt es, diese WERTE der gemeinsamen Bestimmung, dem Plan Gottes für die Menschheit, zuzuführen und dadurch lernen wir,  wie wir als Einheit, als harmonisches Ganzes, funktionieren. So wie die Summe der Zellen in unserem Körper auch nur in Einheit funktioniert. Durch die Synergien, die im harmonischen Zusammenwirken entstehen, potenzieren sich unsere WERTE und schaffen eine überdurchschnittlich hohe WERTschöpfung. Dies macht den einzelnen immer mehr fähig, höchstmöglichen Erfolg zu erzielen zu seinem eigenen Wohl und zum Wohle der Gemeinschaft.

Der Mensch ist geschaffen, um in der Gemeinschaft seinen Platz einzunehmen und mit seinen Gaben zu wirken um ein Segen für sich und andere zu sein. Je mehr wir dafür ein Bewusstsein entwickeln und es auch LEBEN, umso besser wird die Lebensqualität jedes einzelnen und der Gemeinschaft bzw. vom gesamten „Organismus Menschheit“.

Die WERTEkultur der gelebten Liebe tut alles, um den Menschen in seiner Einzigartigkeit und in seinem spezifischen Wert zu fördern; dies macht uns fähig, einander wertzuschätzen und in Liebe miteinander umzugehen und daraus entwickelt sich eine extrem hohe WERTschöpfung! Eine Wertschöpfung, die den WERT der Schöpfung langfristig sichert.

Die erkannten WERTE machen das Leben LEBENSWERT!

Im Januar 1999 hatte ich das Vorrecht, in einer Vision, man könnte es auch Tagträume nennen, eine „Gesellschaft in der Gesellschaft“ zu sehen, bei der die gelebte Liebe bereits Realität war. Diese Menschen hatten eine hohe Attraktivität und Anziehungskraft auf ihr Umfeld.

Sie waren in allen Bereichen des Lebens autark, weil sie alles füreinander getan haben. Niemand hat etwas zurückgehalten. Sie lebten in persönlichem und wirtschaftlichem Überfluss. Viele Menschen um sie herum wollten auch dieses wundervolle Leben und diese „Gesellschaft in der Gesellschaft“ war offen für jeden, der dazukommen wollte. Dieses tolle Erlebnis hat mich in dem Bewusstsein bestärkt, dass dies auf jeden Fall möglich sein muss! Ich bin überzeugt, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, wo diese „Gesellschaft in der Gesellschaft“ sichtbar wird.

Nun setzen wir diese Vision mit vielen Mitwirkenden bei der Bewegung wertevollleben.com um, die 2007 gegründet wurde. Wertevollleben versteht sich als Bühne, wo wir lernen dürfen, dies zur gelebten Kultur zu erheben denn:

„Wenn die Berufenen auf ihren Platz kommen und ihre Bestimmung im Miteinander leben, werden die Lösungen für die Herausforderungen der heutigen Zeit sichtbar!“

Es ist wundervoll zu sehen, wie Menschen sich entfalten, wenn sie IHREN Platz gefunden haben. Sie entwickeln eine intuitive Intelligenz in ihrer Sache, die seines Gleichen sucht. Bei wertevollleben.com haben wir auch begonnen, erste Schritte zu einer neuen Gesellschafts- und Wirtschaftsform einzuleiten. Mit dem „Prinzip der Wertschätzung auf Basis der Wertschöpfung“ setzen wir das in die Realität um. Dazu mehr im selbigen Kapitel!

Einige Merkmale einer WERTEkultur der gelebten Liebe:

  • Wir leben im Bewusstsein der Fülle!
    Wir wissen, dass von Allem genug da ist und wenn jeder immer nur soviel nimmt, als er wirklich lieben kann, ist alles gerecht verteilt und jeder hat genug.
  • Wir bringen unser göttliches Potenzial, unsere Berufung, zur vollen Entfaltung!
    Wenn wir unsere wahre Identität leben, ist darin der größtmögliche Nutzen, Glück und Freude für uns und die Gemeinschaft enthalten.
  • Wir wissen, dass wir SIND und nicht erst was werden müssen!
    Wir leben aus dem SEIN und erkennen immer mehr, was an WERTEN wie Gaben und Talenten in uns ist und lernen diese voll zu leben.
  • Wir folgen unserem Herzen bzw. der inneren, göttlichen Führung!
    Aus diesem organischen Wachstum heraus bilden sich die richtigen Strukturen. Unser Verstand ist ein geniales Werkzeug, der uns hilft diese Dinge ins tägliche Leben zu übertragen. „Alle Menschen unter der direkten Führung Gottes!“
  • Wir haben Vertrauen und Liebe als Grundlage unseres SEINS!
    Wir denken, sprechen und handeln aus der Gewissheit, dass uns Alles zum Guten dienen wird und Alles im Überfluss vorhanden ist. Aus dieser Haltung heraus entwickelt jeder die Lösungen für seinen Verantwortungsbereich und ist Teil der Gesamtlösung.

wertevolle Grüße
Günter

Spiritualität ist lebensnotwendig

Spiritualität hat die Fähigkeit, die Not zu wenden!

Dieses Thema ist so bedeutend, dass es einer SEHR hohen Aufmerksamkeit bedarf. Daher ist dieser Artikel etwas länger ausgefallen und von hoher Wichtigkeit.

Die Menschheit ringt nach Lösungen für die Herausforderungen der heutigen Zeit. Wäre doch viel sinnvoller, die Sache bei den Wurzeln zu packen! Aus meiner Sicht liegen diese im Innersten des Menschen, also letztendlich in unserer Spiritualität.

Oft fragen wir uns, warum Menschen in Situationen, die wir als Armut, Mangel oder notdürftig bezeichnen würden, um so viel glücklicher und zufriedener sind, als wir in der sogenannten Wohlstandsgesellschaft. Sehr stark stellen wir das bei Naturvölkern und bei den unterschiedlichen Glaubensbewegungen fest. Dieses Phänomen finden wir überall dort, wo es noch eine echte gelebte Spiritualität gibt. Was haben die, was wir scheinbar nicht (mehr) haben?
Der Mensch ist Geist, hat eine Seele und lebt in einem Körper. Alle drei Bereiche unseres Seins wollen gut genährt sein. Ganzheitliche Ernährung beinhaltet für mich Körper, Seele und Geist. Essen für den Körper, Wissen für die Seele, Liebe und bewusst SEIN für den Geist sind die jeweiligen Nährstoffe. Sobald ein Teil vernachlässigt wird und zu wenig Vitalstoffe erhält, gibt es Mangelerscheinungen, die gestillt werden wollen.

Betrachten wir diese Sache im Bezug auf unseren Körper. Solange wir ihn entsprechend mit LEBENSmittel und ausreichend Vitalstoffen versorgen, ist er quicklebendig.  Fehlt es ihm aber an der richtigen Versorgung, kann unser Körper einen gewissen Zeitraum mit Reserven überbrücken, aber dann beginnt er nach Befriedigung zu schreien. Diesen Symptomen begegnen dann viele mit Ersatzbefriedigungen. Der Körper ist dadurch zwar momentan zufrieden gestellt, aber das Problem wird eigentlich größer, da der Mangel an LEBENSmittel bzw. Vitalstoffen ja steigt. Wenn wir unseren Körper jedoch gut versorgen und uns auch noch ausreichend bewegen, strotzen sie vor Kraft und Vitalität. Wir sind viel belastbarer und haben viel mehr Energie.

So wie im Bezug auf unseren Körper ist es auch im Bezug auf unseren Geist. Wenn wir ihn gut versorgen ist er rege und belastbar und wenn wir ihn schlecht und mangelhaft ernähren, bekommt er Mangelerscheinungen. Unser Geist ist eigentlich unser wahres ICH und genau diesen Bereich haben wir in den letzten Jahrzehnten, ja vielleicht sogar Jahrhunderten, am meisten vernachlässigt. Das, was eigentlich das Wichtigste wäre, haben wir fast vergessen. Unsere Identität kommt einzig durch unseren Geist und unser Bewusstsein zum Ausdruck. Ohne Spiritualität verkümmern wir, sie ist lebensnotwendig. Sie ist es auch, die die Not in unserem Leben wenden kann.

Menschen, die ihren Geist nicht ernähren, bekommen Mangelerscheinungen, die nach Befriedigung schreien. In unserem Innersten entsteht ein Vakuum, das gefüllt werden möchte. Dieses Verlangen versuchen wir dann sehr oft in unserem Äußeren zu stillen, sei es in der Partnerschaft, im Extremsport, mit Suchgiften, durch Habgier, Geltungsdrang und verschiedensten anderen Ersatzbefriedigungen. Dies verursacht die vielen „Krankheiten“ bzw. Probleme in der Psyche einzelner Personen, in unseren Familien, in der Wirtschaft, in der Politik und letztendlich in der gesamten Gesellschaft.

Menschen, die Ihren Geist gut ernähren, strotzen vor Lebenslust, Freude, Ruhe, Frieden, Geduld, Besonnenheit, Weisheit, Zufriedenheit, Selbstbewusstsein usw. Solche Menschen haben eine gute Ausstrahlung und sind ausgeglichen, sie sind starke Persönlichkeiten, sie haben dauerhafte Beziehungen, weil sie gelernt haben zu geben und zu investieren. Sie denken in Allgemeinwohl und nicht egoistisch. Sie wissen wer sie sind und brauchen sich selbst und anderen nichts mehr zu beweisen.

In Wahrheit sind alle diese Dinge die Folge einer guten Ernährung unseres Geistes. Die Hauptnahrung für unseren Geist ist LIEBE. Wenn es daran mangelt, gibt es nichts, wodurch sie ersetzt werden könnte. Ernährung ist entweder das Problem oder die Lösung. Ernährung wirkt nicht wie ein Medikament, es ist immer ein Prozess, bis sie wirkt. Aber der Mensch ist was er isst und das körperlich, seelisch und geistlich.

Jede Information, die wir aufnehmen, ist Nahrung für unsere Seele und alles was unser Herz berührt, ist Nahrung für unseren Geist. Alles was unser Herz berührt, also Emotionen auslöst, hat Einfluss auf unseren Geist. Die geistige Nahrungsaufnahme erfolgt über alle unsere Sinne und alles was diese WAHRnehmen, beeinflusst unser Bewusstsein. Information ist nie neutral!

Ernähren wir unseren Geist mit Ängsten, Befürchtungen, Sorgen, Problemen, Horrorszenarien oder mit Liebe, Freude, Friede, Lösungen und mit tollen Träumen und Visionen? Wir leben in einer polaren Welt dieser Gegensätze. Wachsen wird das, worauf wir unsere geistige Energie richten bzw. worauf wir uns konzentrieren. Jeder Gedanke, jedes gesprochene Wort und jede Handlung die wir setzen, ist Dünger für eine der Beiden Seiten.

  • Ein wohl genährter Geist sucht nicht nach Selbstbewusstsein, er ist sich seiner Werte bewusst.
  • Ein wohl genährter Geist sucht nicht nach Freiheit, er weiß, dass er frei ist.
  • Ein wohl genährter Geist sucht nicht nach Liebe, er weiß, dass die Liebe Gottes in ihm ist und durch ihn zu anderen Menschen fließt.
  • Ein wohl genährter Geist sucht nicht nach Frieden, er hat Frieden mit SICH selbst, der Schöpfung und dem Schöpfer.
  • Ein wohl genährter Geist sucht nicht nach Wahrheit, er weiß, dass der, der in ihm lebt, die Wahrheit ist.
  • Ein wohl genährter Geist sucht nicht nach Reichtum, er weiß, dass der ganze Reichtum bereits ihn ihm ist.
  • Ein wohl genährter Geist sucht nicht den Vergleich mit anderen, er weiß, dass er einzigartig ist und lebt in Synergie und Harmonie mit seinem Umfeld.
  • Ein wohl genährter Geist sucht nicht nach Karriere und Position, er kennt seinen Platz im Leben und seine Berufung.
  • Ein wohl genährter Geist sucht nicht nach Überfluss, er fließt selbst über.
  • Ein wohl genährter Geist strebt nicht nach Macht, er weiß, dass der Allmächtige in ihm wohnt.
  • Ein wohl genährter Geist schaut nicht auf das was er sieht, er vertraut auf das was er glaubt.
  • Ein wohl genährter Geist sucht nicht nach Geborgenheit, er weiß, dass er in Gott geborgen ist.
  • Ein wohl genährter Geist sucht nicht nach Bestätigung, er weiß, dass er wertvoll ist.
  • Ein wohl genährter Geist sucht die Lösungen nicht im Außen, er weiß, dass sie in ihm sind.
  • Ein wohl genährter Geist ist voll der Früchte des Geistes und diese sind Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.

Die beste und wichtigste Nahrung für unseren Geist ist Liebe! Diese wird sichtbar durch Beachtung, Wertschätzung, Lob, Zuhören, Zuwendung, Respekt, Mitgefühl, Ehrlichkeit, Klarheit, Konsequenz und all den guten Dingen, die unserem Herzen entspringen. Jedoch können wir nur geben, was wir selbst (erfahren) haben. Daher sollten wir dort hingehen, wo wir zuerst das bekommen, was wir gerne geben möchten.

Gott ist die Liebe und wo die Liebe vollkommen ist, da gibt es keine Furcht, steht im 1. Johannesbrief Kapitel vier geschrieben. Gott ist die Quelle aller Liebe oder die personifizierte Liebe, sei intelligent und geh` doch direkt zur Quelle. Wenn dein Körper Durst hat, gehst du ja auch zur Quelle, bzw. zum Wasser und dasselbe Prinzip funktioniert im geistlichen Bereich. Gib Gott eine Chance deinen Geist mit Liebe zu erfüllen, indem du in einlädst. Er würde deinen freien Willen nie übergehen und dich sozusagen gewaltsam mit Liebe erfüllen. Er ist ein Gentleman und wartet höflich auf deine Einladung, dass du ihn bittest, dass er dich mit seinem Geist, also mit der Liebe, erfüllen soll und darf. Du kannst eigentlich nur gewinnen. Er wird Stück für Stück dieses Vakuum in deinem Innersten füllen.

Die besten Grüße
Günter